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Historie Tandem-Club "Büchold 75"

Der „Tandem-Club Büchold 75“ formierte sich 1975 auf einer Maiwanderung von sieben miteinander eng befreundete Männer nach Arnstein ins Gasthaus Weichsel. Sie beschlossen, in Zukunft einen so strapaziösen Marsch mit einem Siebener-Tandem durchzuführen. Beim Rückmarsch schmiedete man schon Pläne, und in Büchold angekommen, traf man sich im Garten von Leo Schaupp, um einen ersten Entwurf für ein solches Gefährt zu fertigen

In den nächsten Wochen nahmen sich die gelernten Schlosser Sebastian Weiß und Heinz Wendel, tatkräftig unterstützt von Herbert Dehmer und Otto Weber, der Sache an und bauten ein „Siebener-Tandem“. Von einem alten Rixe-Motorrad, 175 Kubikzentimeter, übernahm man das vordere- und hintere Rahmenteil (mit Rädern und Speichen); das Zwischenteil des Tandems fertigte man aus Schwarzrohr, Stärke: drei Zoll, und es wurde mit einem 3/4 Zoll Gitterrahmen zusammengehalten und verstärkt. Die eingebauten handelsüblichen Tretlager hielten jedoch dem großen Druck nicht stand, so daß bei der ersten Probefahrt nach Sachserhof schon auf halber Strecke sich die hintere Tretachse um 180 Grad verwand.

Noch im selben Jahr besuchte man die Firma Fichtel & Sachs in Schweinfurt und ließ sich eine Spezialanfertigung herstellen. Des weiteren verbesserten die vier fleißigen Konstrukteure ihr Tandem mit einem Schaltgetriebe aus einem 400er Horex-Motorrad, das in der Rhön aufgetrieben wurde. Dieses neue Schaltgetriebe machte weitere Sonderanfertigungen nötig; so mußte in der Forschungsabteilung der Firma Fichtel & Sachs ein maßgefertigter Freilauf entworfen und gebaut werden, verstärkte Ketten von Motorrädern waren erforderlich, die Räder mußten neu eingespeicht werden – und verschiedenes mehr.

Das Leergewicht des Tandems liegt nun bei 300 kg. Wenn das Rad mit sieben Mann besetzt ist, hat es ein Gewicht von etwa 750 kg. Die Länge des Fahrrades beträgt sieben Meter. Der Wendekreis dieses Super-Rades ist vergleichbar mit dem eines Lastkraftwagens.

1976 präsentierten die erfolgreichen Männer ihr „Siebener-Tandem“ erstmals anläßlich einer Werbeveranstaltung in der Öffentlichkeit. Seitdem haben die sieben Radler fast alljährlich an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Für die Anfahrten zu diesen, außerhalb des Stadtgebietes von Arnstein liegenden Auftritten wurde ein spezieller Anhänger im Eigenbau entwickelt, der auch vom TÜV in Schweinfurt abgenommen wurde und tatsächlicheine Betriebserlaubnis erhielt.