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Historie Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Büchold

Nach dem Kriege, im Jahre 1947, nahmen sich vor allem die Ordensschwestern der Bücholder Kinderbewahranstalt der Jugend an. Sie schufen eine „Mädchengruppe des Bundes deutscher katholischer Jugend“, die sich aufgrund des großen Zuwachses bald in zwei Gruppen aufteilte.

Als die Kindergartenschwester Herina 1950 nach Büchold kam (siehe S. 319 ff.), nahm sie sich ein paar Jahre später mit der Jugend vor allem des Theaterspiels an. Auch gab es damals keine reinen Mädchengruppen mehr, sondern die Bezeichnung der Jugendgruppen war nun „Katholische Landjugend“. 1955 konnte neben dem Pfarrhaus ein Jugendheim errichtet werden, Einweihung war 1956 – das ab dann als Treffpunkt diente. Samt ihrer Landjugendgruppe begeisterte Schwester Herina in den sechziger und bis Mitte der siebziger Jahre die Dorfbevölkerung mit vielen lustigen und auch mit ernsten Theaterstücken.

Nachdem die Ordensschwestern 1966 aus Büchold abgezogen wurden, lag die Jugendarbeit ausschließlich auf den Schultern des Pfarrers. Mit Pfarrer Karl Kempf kam 1967 ein gegenüber der Jugend aufgeschlossener Seelsorger. Er war sogleich bemüht, Jugendgruppenleiter zu finden, die ein Fortleben der Jugendarbeit gewährleisteten.

Renate Gerhard und Manfred Feser übten das Gruppenleiteramt bis 1974 aus. Manfred Feser war von 1970 bis 1973 in der Kreisvorstandschaft Karlstadt und 1973/74 sogar Kreisvorsitzender des Landkreises Main-Spessart.

Nachdem beide aus der Jugendarbeit herausgewachsen waren, blieben die Stellen für einige Zeit verwaist, und die Jugendarbeit wurde auf das Notwendigste beschränkt. Als 1979 Pastoralassistent Erich Geißler ins Pfarrhaus einzog und den Pfarrverweser und Stadtpfarrer Gerhard Götz unterstützte, der seit März 1979 Büchold mitzubetreuen hatte, war es Geißlers dringendstes Anliegen, den Aufbau der Jugendarbeit und die Bildung neuer Gruppen voranzutreiben. Die Arbeit mit der Jugendgruppe begann am 10. Juni 1980. Ab Februar 1981 wurde die Gruppe nach Mädchen und Jungen getrennt. Die Leitung bei den Mädchen hatte Brigitte Rüger und bei den Jungen Kurt Kalteis. Die Bubengruppe wurde bald darauf aufgelöst. Im August 1981 traten die 13 Mädchen der KLJB der Diözese Würzburg, Arbeitsgemeinschaft Main-Spessart, bei. Gruppenleiter waren Erich und Klara Geißler, sowie die in der Jugendarbeit bereits sehr erfahrene Brigitte Rüger.

Ab 1987 gab es auch wieder Buben in der KLJB, und manch einer bewährte sich als Gruppenleiter.

Regina Stamm wurde zusammen mit Rainer Ziegler 1989 Ortsverantwortliche, Silke Brand und Ulrike Kalteis wurden neue Gruppenleiter. Bis 1991 schrumpfte die KLJB-Mitgliederzahl auf sechs Mädchen. Drei davon besuchten eine Gruppenleiterschulung und gründeten noch im selben Jahr eine neue Jugendgruppe mit durchschnittlich 15 bis 20 Kindern ab der 3. Volksschulklasse.

Am 27. August 1992 wurde Pastoralreferent Rainer Ziegler verabschiedet, der sehr viel für den Aufbau und Erhalt der KLJB-Gruppen geleistet hat, und Simone Wendel wurde ab 1993 seine Nachfolgerin als Ortsverantwortliche. 1993 war das letzte Jahr der langjährigen Gruppenleiterin Regina Stamm, die nach Heugrumbach umzog, und von Melanie Füller, die aus beruflichen Gründen ausschied.

Die KLJB-Büchold nimmt regelmäßig an Veranstaltungen des Verbandes auf Kreis- und Diözesanebene teil. Eine gute und erfolgreiche Vertretung der Bücholder Gruppe auf Kreisebene erfolgte von 1991 bis 1994 durch Mathias Trost, Heugrumbach, der zu dieser Zeit das Amt des Kreisvorsitzenden inne hatte; danach betätigte sich Simone Wendel aus Büchold in der Kreisvorstandschaft, bis sie 1996 zur Kreisvorsitzenden gewählt wurde und die fruchtbare Arbeit der Ortsgruppe Büchold im Kreisverband fortsetzte.

Seit 1994/95 zog sich leider auch Sandra Baumeister aus der Jugendarbeit zurück und wurde offiziell im Dezember 1995 verabschiedet. Ab September 1995 stieg Kerstin Dehmer als neue Gruppenleiterin ein. Aufgrund der steigenden Teilnehmerzahlen, was die gute Arbeit in der Gruppe bestätigt, und der „Altersspanne“ von acht bis 14 Jahren mußte die Gruppe dann 1996 geteilt werden.

Erfreulicherweise absolvierte Barbara Dehmer, die schon seit 1991 Gruppenmitglied ist, im Oktober 1997 eine Gruppenleiterschulung, um die Gruppe I nun mit zu übernehmen.