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Historie DJK-SV Büchold 1959 e.V.

35 sportbegeisterte Ortsbürger fanden sich am 13. Februar 1959 zur Gründung der DJK (Deutsche-Jugend-Kraft) Büchold im Gasthaus Distler ein. Sie ahnten damals wohl nicht, daß ihr Verein sich schließlich zum größten Ortsverein entwickeln würde. Als Satzung diente die von der DJK vorgegebene Mustersatzung.
Schon im Herbst 1959 hat die 1. Mannschaft den Spielbetrieb in der C-Klasse mit 16 Aktiven aufgenommen, und auch eine Jugendmannschaft trat an. Zu den Spielen in der näheren und auch weiteren Umgebung wurde mit dem Fahrrad gefahren, und so kam es auch mal vor, daß ein Spieler verspätet eintraf. Das erste Spiel der jungen Mannschaft in Gänheim wurde zwar 2 : 6 verloren, brachte aber doch recht erfreuliche Aufschlüsse über die Spielstärke der Mannschaft. Das erste Heimspiel nach der Gründung fand in Büchold gegen Greßthal statt und ging knapp mit 0:1 für Greßthal aus. Im zweiten Spiel gegen Wülfershausen erkämpfte man sich ein Unentschieden (1:1), und der Vorstand Richard Feser honorierte diese Leistung mit einem belegten Brötchen und einem Bier pro Spieler aus seiner eigenen Tasche.
Es mußte so manches „Tief“ überwunden werden, bis endlich im Spieljahr 1968/69 die Meisterschaft in der C-Klasse, Gruppe 10, errungen werden konnte. In dieser Saison konnte das Training erstmals unter zwei Flutlichtmasten (jedoch mit Gas betrieben) abgehalten werden. Dabei mußten die Stangen immer vorher umgelegt und die Lichtquelle mußte mit Feuer angezündet werden. Schon ein Jahr später spielte die Mannschaft allerdings wieder in der C-Klasse.
Der Sportplatz wurde ab 1969 durch weitere Waldrodungen vergrößert, neu planiert und eingesät, so daß man im Rahmen einer Sportwoche vom 10. bis 18. Juli 1971 das Fest der Sportplatzeinweihung begehen konnte. Erst ab 1973 konnte das abendliche Training dann auch unter richtigen Flutlichtmasten stattfinden. 1981 mußte ein weiteres Stück Wald einem Ausweichplatz weichen.
Im Mai 1972 wurde das erste Sportheim im ehemaligen Kindergarten aufgegeben und die Gegenstände veräußert. Der alte Kindergarten wurde am 20. Oktober 1973 verkauft. Von 1972 bis 1982 richtete sich die DJK Büchold ein Vereinszimmer im alten Häuschen von Dora Kraus ein. 1976/77 grüßt Büchold als Meister der C-Klasse. Dem zweiten Aufstieg nach sieben Jahren folgte allerdings in der Spielzeit 1979/80 der erneute Abstieg.
1980/81 wurde ein weiteres Mal der Aufstieg in die B-Klasse errungen. Unter dem Trainer Anton Bauer trainierte die erfolgreiche Mannschaft nun zweimal wöchentlich, was sich sofort hinsichtlich ihrer spielerischen Leistung bemerkbar machte. Ein Jahr später, im Spieljahr 1981/82, feierte der Verein gebührend sein B-Klassen-Meisterstück und den erstmaligen Aufstieg in die A-Klasse Main-Spessart. Das Fehlen eines richtigen Sportheims direkt am Platz machte sich immer stärker bemerkbar, so daß sich die Vorstandschaft 1982 zum Bau eines Vereinsheimes mit WC, Duschen, Umkleidekabinen, Schiedsrichterkabine etc. entschloß. 1983 konnte das neue Heim seiner vorläufigen Bestimmung übergeben werden. Es waren jedoch noch einige Anbauten und Anschaffungen zu tätigen. Für Sportplatz- und Sportheimbau etc. wurde in den Jahren 1982-1984 eine Summe in Höhe von 122000 DM ausgegeben, die erst wieder erwirtschaftet werden mußte. Nur eine rührige Vorstandschaft und das Mitwirken aller Mitglieder machte das möglich. Die Einweihung des Sportheims vom 19. bis 21. Juli war ein Höhepunkt des Jahres 1985; 1985/86 wurde der Bau voll unterkellert und eine Garage mit Bar darüber angebaut.
Wohl durch den Bau des Sportheimes geschwächt, mußte die Mannschaft 1982/83 leider wieder in die B-Klasse absteigen – zum Schluß ohne Trainer. Unter ihrem Trainer Hubert Behr schaffte die 1. Mannschaft im Spieljahr 1985/86 als Meister der B-Klasse nochmals den Aufstieg in die A-Klasse. Doch schon ein Jahr später (1986/87) war der Abstieg aus der A-Klasse nicht aufzuhalten, da viele ältere Spieler die Fußballschuhe an den Nagel hängten und der 1. Mannschaft nicht mehr zur Verfügung standen. Der wechselhafte sportliche Erfolg der 1. Mannschaft und eine Verjüngung führte 1987/88 bis zurück in die C-Klasse.
In der Spielrunde 1988/89 trainierte wieder Hubert Behr die Fußballspieler; er holte ältere erfahrene Spieler zurück in die 1. Mannschaft, und auf Anhieb wurde man ungeschlagen Meister der C-Klasse. Über den erneuten Aufstieg in die B-Klasse konnte man sich jedoch nur ein Jahr freuen, denn schon 1990 spielte die Mannschaft wieder in der C-Klasse.
Unter Spielertrainer Günter Kuß konnte 1991/92 die Vize-Meisterschaft errungen werden, und in den Entscheidungsspielen schaffte man den erneuten Aufstieg in die B-Klasse. Seit 1997 spielt die Mannschaft in der C-Klasse, die ab 1998 A-Klasse genannt wird.
Neben dem Fußball entwickelten sich unter dem Dach der DJK weitere Sportabteilungen. Eine erfolgreiche Tischtennismannschaft spielte schon 1962/63 um die „Kreismeisterschaft DJK Werntal“ und erreichte damals den 1. Platz. Eine 1972 gegründete Frauenabteilung unter Leitung von Rudi Keß verschrieb sich der Gymnastik und ab 1975 fanden Gymnastikstunden im Turnsaal des Kindergartens statt, ab 1983 dann im Sportheim.
Daneben trat zeitweilig bis 1975 eine Damen-Fußballmannschaft zu Freundschaftsspielen an. Seit Mai 1982 bereichert eine Volleyball-Abteilung unter der Leitung von Pastoralreferent Erich Geißler den Sportverein. 1987 wurde das Volleyballspiel eingestellt und die Abteilung aufgelöst.
Für die Skifans im Verein veranstaltete Anton Uttinger erstmals im Winterhalbjahr 1987/88 in Arnstein seine Skigymnastik mit großem Erfolg. Bis zum heutigen Tage wird dieses Angebot angenommen, und den Abschluß des Kurses bildet zumeist ein Skiausflug.
Mit der Gründung einer Jiu-Jitsu-Abteilung (Leiter: Klemens Müller) im Jahre 1990/91 kam eine weitere Sportart hinzu. Grund zur Freude hatten die Frauen der Gymnastikabteilung, als sie am 15./16. Juni 1991 ihr 20jähriges Bestehen feiern konnten.
In der Jahreshauptversammlung am 13. April 1996 wurde der CCB (Carneval-Club Büchold) als neue Abteilung des Sportvereins aufgenommen.
Außerdem wurde noch die Tischtennisabteilung unter Alfred Volk wiederbelebt.
Nachdem bereits mehrfach die Gründung einer Tennisabteilung angeregt worden war, stellten 70 Tennisbegeisterte einen Antrag bei der Stadt Arnstein zum Bau von zwei Tennisplätzen und gründeten am 3. Juni 1987 eine eigene Abteilung „Tennis“ des Sportvereins, die sich selbst verwaltet. 1988 wurden die Tennisplätze genehmigt und 1989 begann der Bau. Die offizielle Gründung der Abteilung geschah in der Jahreshauptversammlung am 8. April 1989, Abteilungsleiter wird Otto Meyerhöfer. Die Tennisplatzeinweihung vom 9. bis 11. Juni 1990 mit Pokalturnier war ein Höhepunkt in der Geschichte des Sportvereines. Durch die Gründung der Tennisabteilung stieg der Mitgliederstand noch einmal stark an.
Mit dem Bau eines Tennisheimes in kürzester Zeit und mit viel Eigenleistung und Idealismus ging ein weiterer Wunsch der Abteilung in Erfüllung. 1993 erfolgte die Planung und 1994 der Baubeginn. 1996 konnte das Heim eingeweiht werden.
Der sportliche Aufschwung der Tennisspieler wurde 1994 mit dem Aufstieg der Damen in die Kreisklasse 1 unter Trainer Armin Wendel bestätigt. 1997 errang man dort einen beachtlichen 4. Tabellenplatz vor Aschfeld, Gemünden und Rieneck.
Die Herren der Tennisabteilung schafften 1996 mit ihrem Trainer Armin Wendel den Aufstieg von der Kreisklasse 3 in die Kreisklasse 2; doch schon ein Jahr später (1997) sprang nur ein letzter Platz (7.) heraus und somit folgte der Abstieg. 1997 nahm auch eine Juniorinnenmannschaft in der Kreisklasse 2 den Spielbetrieb auf.
1. Vorstände: Richard Feser (1959 - 1960), Walter Schaupp (1961 - 1965), Richard Feser (1966 - 1967), Walter Schaupp (1968 - 1981), Roland Müller (1982 - 1991), Ottmar Heilmann (1992 - heute)