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Historie BRK-Bereitschaft Büchold

Eine Gruppe von sechs Männern hatte sich Ende März 1947 bei einer Zusammenkunft in der Wohnstube von Ludwig Kober, Haus Nr. 23 (Brackenstraße, jetzt zum Anwesen Anna Brendel), aus einem ganz besonderen Grund getroffen: Sie wollten sich in ihrer Freizeit Kranken, Verletzten und allen, die Hilfe brauchten, zur Verfügung stellen. In der ersten Sitzung wurde beschlossen, eine Sanitätskolonne zu gründen und noch weitere Mitglieder zu werben.
Damals wurde dieses Vorhaben in der Bevölkerung noch skeptisch beurteilt, da hier eine Konkurrenz zur Bücholder Krankenschwester gesehen wurde. Diese ablehnende Haltung kam u.a. darin zum Ausdruck, daß für die Aktivitäten weder in der Gemeinde noch in einem Gasthaus ein Übungsraum zur Verfügung gestellt wurde. Der erste Kolonnenführer, Ludwig Kober, wurde immer wieder angesprochen, die Rotkreuzsache doch wieder fallen zu lassen und eventuell einen Burschenverein zu gründen. Daraufhin hielt der Gründer die Übungsstunden bei sich zu Hause ab. Auch die erste Ausrüstung in Form eines kleinen Verbandskastens und einer Wehrmachtskrankentrage war bei ihm zu Hause deponiert. Das wenige Verbandsmaterial, das der Sanitätskolonne zur Verfügung stand, mußte mit der in Büchold als Krankenschwester tätigen Ordensschwester geteilt werden, die trotzdem für die Hilfsbereitschaft sehr dankbar war und den jugendlichen Rotkreuzlern mit so manchem guten Tip aus ihren Erfahrungen zur Seite stand.
Diese Rotkreuz-Gruppe wurde als selbständiger Zug dem Kreisverband Karlstadt angegliedert und später dann zur eigenständigen Sanitätskolonne und Frauenbereitschaft Büchold erhoben. Die BRK - Sanitätskolonne Büchold war bereits im Mai 1949 die zweitstärkste und aktivste Kolonne im Landkreis Karlstadt.
Heute ist die Stellung der Ortsgruppe des Roten Kreuzes im Dorf längst unumstritten. Bei allen Sportveranstaltungen und Festen im Dorf stehen die Sanitäter für einen Einsatz bereit.
Bereits 1977 stellte die Kolonne einen Antrag bei der Stadt Arnstein, um einen leerstehenden Schulraum als Rotkreuz-Heim einrichten zu dürfen. 1984 bezog man dann die obersten Räume in der ehemaligen Schule, die man sich in Eigenleistung und mit Materialkostenzuschuß der Stadt selbst hergerichtet hatte.

Als regelmäßige Aktivitäten der Kolonne und Dienst am Nächsten sind zu nennen:
Tausende von Stunden im Rettungsdienst Arnstein, zahlreiche Ausbildungs- und Schulungsabende, Erste-Hilfe-Kurse in Büchold und im Bachgrund (bis nach Karlstadt), jährlich Dienst bei vier Blutspendeterminen in Eußenheim, Sportplatzdienste, Altpapier- und Kleidersammlungen sowie seit 1980 die Altenbetreuung in einem Senioren-Club, die bis heute Hilde Amthor inne hat.
Im Jahre 1997 feierte die BRK-Bereitschaft Büchold ihr 50jähriges Jubiläum. Im Rahmen einer Feierstunde am 18. Juli im Übungsheim der Bücholder Bereitschaft gab der Gründer Ludwig Kober einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Bücholder Helferdienstes. Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Landtagsmitglied Eberhard Sinner, nahm die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. Er betonte auch, daß Büchold zusammen mit der Rettungswache Arnstein ein wichtiger Eckpfeiler des Roten Kreuzes im Landkreis Main-Spessart sei.

Kolonnenführer: Ludwig Kober (1947 - 1952), Richard Kraus (1953 - 1967), Walter Jäcklein (1968 - 1976), Anton Rüger (1997 - heute). Ab Oktober 1996 wurde aus dem Kolonnenführer ein Bereitschaftsführer.